500 Jagdbomberdrohnen für die Luftwaffe – sinnvoll oder nicht? Mit Christoph Bergs.

Episode von Sicherheit & Verteidigung von Clemens Speer · 13. August 2026 · 58 min

In dieser Folge des Podcasts „Sicherheit & Verteidigung" spricht Clemens Speer mit Christoph Bergs, Research Analyst für Airpower am Royal United Services Institute in London und Gründer des YouTube-Kanals „Military Aviation History". Die Luftwaffe plant die Beschaffung von bis zu 500 Jagdbomberdrohnen, die im Ernstfall tief in feindlichem Hinterland Präzisionsschläge ausführen sollen – doch der ursprüngliche Zeitplan bis 2029 wackelt. Im Gespräch geht es um die Frage, warum Deutschland diese Systeme anders als die USA oder Australien vor allem für Deep Precision Strike einsetzen will und wie geeignet sie dafür überhaupt sind. Darüber hinaus diskutieren die beiden den Wettbewerb der vier Konsortien – Airbus/Kratos mit der XQ-58 Valkyrie, Boeing/Rheinmetall mit der MQ-28A Ghost Bat, Helsing mit der CA-1 und General Atomics mit Gambit 6 –, die Frage nach Personal und Infrastruktur sowie das Verhältnis zum FCAS-Baustein Remote Carrier nach dem Aus des Kampfjet-Projekts im Juni.

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