Ist Javier Bardem in "Kap der Angst" so böse wie einst Robert De Niro?
Episode von Serienreif von DER STANDARD · 25. Juni 2026 · 55 min
Jahrelang saß Max Cady zu Unrecht im Gefängnis. Jetzt kommt er frei und nimmt Rache an der Anwältin Anna Bowden ihrem Mann, den Staatsanwalt Tomdie ihn damals hängen ließen. Und seine Rache ist fürchterlich. Das ist der Inhalt von Kap der Angst. Zum ersten Mal wurde der Stoff 1962 verfilmt mit Robert Mitchum als legendärem Schurken und Gregory Peck als Anwalt. 1991 ließ es Robert De Niro krachen, sein spießiges Gegenüber war Nick Nolte. Apple TV hat daraus eine Serie gemacht. Den Oberbösewicht spielt dieses Mal Javier Bardem, er bekommt mit Amy Addams als taffe Anwältin eine würdige Gegnerin.
Bardem kann böse, sagt Rayd Khouloki. In dieser Rolle sieht er ihn trotzdem falsch. Insgesamt kann der Filmwissenschafter dem Serienremake aber einiges abgewinnen. Horrorelemente, Mystery und Amy Addams in der Hauptrolle hält er für durchaus gelungen. Doris Priesching und Michael Steingruber stellen in der neuen Folge von Serienreif die Fragen.
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