Die Rolle Tschechiens in der Visegrád-Gruppe
Episode von Sechsmal Tschechien von Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Radio Prague International · 21. Mai 2026 · 29 min
Vor 35 Jahren wurde in einem beschaulichen Städtchen in Ungarn die Visegrád-Gruppe gegründet. Einst war das Bündnis ein Symbol für die „Rückkehr nach Europa“ nach dem Umbruch von 1989. Heute ist die lose Gruppe, die aus Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei besteht, oftmals eher Sinnbild europäischer Spaltung. Denn die Sichtweise auf zentrale Fragen weicht mitunter ab. Und auch aufgrund von Mängeln in Sachen Rechtsstaatlichkeit wird die Visegrád-Gruppe innerhalb der Europäischen Union oftmals als Problemkind gesehen.
Aber wie genau funktioniert die Initiative heute genau? Was wird sich mit der Abwahl von Viktor Orbán als ungarischemMinisterpräsidenten verändern? Und: Brauchen die vier mitteleuropäischen Länder heute überhaupt noch eine Visegrád-Gruppe?
Das sind die Fragen für die dritteFolge der dritten Staffel von „Sechsmal Tschechien“ – einem Podcast der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und von Radio Prag International.
Diese Folge wurde von Ferdinand Hauser und Ivo Vacík vorbereitet.
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