#30 Vergesellschaftung: Wie funktioniert das feministisch?
Episode von Rosa-Luxemburg-Stiftung Audiodokumentationen von Rosa-Luxemburg-Stiftung · 6. August 2026 · 1 h 10 min
Was können wir gegen die Sorgekrise und die gewaltvollen Geschlechterverhältnisse im Kapitalismus tun? Wie verhindern wir, dass sich die gesellschaftlichen Strukturen, die diese Konflikte hervorbringen, ständig wieder neu herstellen? Manche sagen: Feministisch vergesellschaften!
Doch was genau steckt hinter dem Ansatz und warum könnte die Strategie des feministischen Vergesellschaftens eine Brücke schlagen zwischen verschiedenen Generationen und Spektren linker, feministischer Akteur*innen? Wie können Projekte des feministischen Vergesellschaftens schon im Hier und Jetzt ausbuchstabiert werden?
Darüber sprechen wir in unserer neuen Folge mit Barbara Fried. Sie ist Referentin für klassenpolitischen Feminismus und sozialistische Transformation in der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
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Shownotes
Konferenz "Feministisch Vergesellschaften - Her mit dem ganzen Leben!" https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/FL8C2 (25.-27. September 2026, Ruhr-Uni-Bochum)
Fried, Barbara/Wischnewski, Alex: Feministisch Vergesellschaften: Intersektionale Perspektiven auf Eigentum, Herrschaft und Produktion. https://www.zeitschrift-luxemburg.de/artikel/feministisch-vergesellschaften In: Zeitschrift LuXemburg 2026.
Mascha Madörin (2017): Neoliberalismus und die Reorganisation der Care-Ökonomie. https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2017/07/Jahrbuch_2007.pdf In: Hans Baumann et al. (Hg.): Denknetz. Jahrbuch 2007: Zur politischen Ökonomie der Schweiz. Eine Annäherung. Zürich.
Offizielle Webseite des mexikanischen Projekts UTOPIAS in Itztapalapa, Mexiko: https://utopias.mx/
Hier geht’s zum RLS-Dossier „Sorgende Städte“ https://www.rosalux.de/sorgende-staedte mit vielen Texten, darunter Studien zu Eigentumsverhältnissen und rechtlichen Möglichkeiten einer stärkeren Gemeinwohlorientierung in der kommunalen Altenpflege, zur Initiative „Shoppingzentren zu Sorgezentren“ in Berlin oder zu internationalen Beispielen sorgender Städte, etwa in Lateinamerika und Spanien.
Initiative „Sorge ins Parkcenter“: https://www.sorgezentren.de/
Wahmkow, Jonas: Die sorgende Stadt. Ein Kongress in Berlin diskutiert, wie die Stadt in Zukunft aussehen könnte. Vor allem geht es um die Bedürfnisse der Bewohner:innen. https://taz.de/Carearbeit-und-Alltag/!6161413/ In: taz, die tageszeitung, 24.3.2026.
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