Hass kommt von hetzen: Konjunktur und Geschichte einer Emotion

Episode von Religion und Politik von Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU Münster · 19. Mai 2021 · 15 min

Seit etwa zehn Jahren ist eine sprachliche Verschärfung in der öffentlichen Diskussion zu beobachten: ‚Hassdelikte‘ hätte man zuvor eher ‚Gewalttaten‘ genannt, stellt die Literaturwissenschaftlerin Martina Wagner-Egelhaaf fest. Politisierungen und Instrumentalisierungen dieses extremen Gefühls werden allerdings seit jeher vorgenommen. Die Forscherin erarbeitet am Exzellenzcluster im Forschungsprojekt „Figuren des Hasses“ eine Literatur- und Kulturgeschichte dieser Emotion. Im Podcast „Religion und Politik“ gibt sie einen Einblick in ihre bisherigen Erkenntnisse.

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