Ansible

Episode von Python Podcast von Jochen Wersdörfer / Dominik Geldmacher · 10. August 2022 · 2 h 06 min

Ansible (hier klicken, um zu kommentieren)

11. August 2022, Jochen

Max, Dominik und Jochen unterhalten sich diesmal über Ansible. Dass Ansible selbst in Python geschrieben ist, macht es für Python-Entwickler wie uns natürlich besonders interessant. "Infrastructure as code" machen inzwischen ja irgendwie auch alle - bleibt nur die Frage, ob man Terraform von Ansible aus aufrufen sollte, oder umgekehrt 😏.

Shownotes

Unsere E-Mail für Fragen, Anregungen & Kommentare: [email protected]

News aus der Szene

Django 4.1 released

django-widget-tweaks

Pydantic2

Pydantic v2 - The Plan - Podcast Episode

Pydantic V2 Plan

EuroPython 2022

Build a production ready GraphQL API using Python - Strawberry

Norvig's lispy: beautiful and illuminating Python code

Python's role in unlocking the secrets of the Universe with the James Webb Space Telescope

The Design of Everyday APIs

Using python to predict Asset price reversals

How To Train Your Graphics Card (To Read)

How we are making Python 3.11 faster

Robyn: An async Python web framework with a Rust runtime

Multithreaded Python without the GIL

Let's talk about JWT

`typing.Protocol`: type hints as Guido intended

Super Search with OpenSearch and Python

Ansible

Ansible ist ein Werkzeug zum managen von Servern. Benannt nach einen Science-Fiktion-Gerät, dass FTL-Kommunikation möglich macht  (*Rocannon’s World*, by Ursula K Le Guin, 1966).  Wird seitdem auch von anderen Authoren in ihren Werken genutzt.

ansible

chef

puppet

salt

Terraform

Jinja

archlinux

Debian “bullseye”

Jeff Geerling (geerlingguy)

NixOS

docker

poetry

#309 – John Carmack: Doom, Quake, VR, AGI, Programming, Video Games, and Rockets

The twelve-factor app

Picks

Ibis

Two Sigma Presents Pandas at a Crossroads the Past Present and Future with Jeff Reback

django-context-decorator

XONSH is a Python-powered shell

pytest-mock

Weeknotes: Joining the board of the Python Software Foundation

FuckIt.py

Notizen von Max (vielen Dank dafür!)

Ansible ist ein Werkzeug zum managen von Servern.

Benannt nach einen Science-Fiktion-Gerät, dass FTL-Kommunikation möglich macht  (*Rocannon’s World*, by Ursula K Le Guin, 1966).  Wird seitdem auch von anderen Authoren in ihren Werken genutzt.

Ansible wurde 2015 von Redhat gekauft, vorher Ansible  Inc.

Deklarativ, man sagt also was man haben möchte und Ansible setzt es dann um

Idempotent, man kann alles beliebig oft wiederholen ohne negativen Effekt und man landet dann in seinem deklarierten Zustand

Aufbau

Eigentlich wirft Ansible die Befehle in paramiko, einer SSH Lib für Python, und sagt ssh.exec_command(command). Heute ist alles natürlich komplizierter, aber wenn man sich den ersten Commit zu Ansible ansieht

Inventory

Hier zieht Ansible sich die Informationen heraus, welche Server bearbeitet werden sollen. Hier kann man dann auch Gruppiern und schon ein paar Variablen deklarieren

Statisches Inventory

Eine yml-Datei oder INI-Datei in der man seine Server bzw. IPs zu den Servern einträgt

Dynamisches Inventory

Hier kann man seinen Cloudprovider anzapfen oder auch LDAP und weiteres. Hierzu hat man Inventory-Plugins:  darunter sind AWS, Docker, Kubernetes, Proxmox, Hetzner DNS -> `ansible-doc -t inventory -l`

Playbook

Enthalten die Beschreibung, was mit den Hosts im Inventory passieren soll, dazu greifen diese auf Plays zurück.

Änlich wie Runbooks oder Checklisten die abzuarbeiten sind, nur automatisch

Plays

Hier wird beschrieben was ausgeführt werden soll und auf welchem Host das passieren soll

Plays haben Jinja2 support - Yeah!

Loopen mit `with_items` und dann {{ item.src }} o.ä

Tasks

Eine Aktion die in einem Play passiert

Handlers

Tasks die von vorherigen Tasks ausgeführt werden, sofern diese den Status auf dem Server geändert hat ('changed')

Role

​​​​​​​Eine Sammlung von Tasks, Variablen, Plugins, Templates und Dateien, die in ein Play importiert werden können

Ansible Galaxy

​​​​​​​Stellt Sammlungen (Collections) von Playbooks aber auch Rollen zu Verfügung. Etwa Github / PyPI für Ansible

Collections können per `ansible-galaxy` command installiert werden oder in einem `requirements.yml`-File hinterlegt werden und werden dann bei Ausführung des Playbooks heruntergeladen

Privileges

​​​​​​​Ansible hat die Möglichkeit Tasks mit verschiedenen Privilegien, also Benutzeraccounts, auszuführen. Hierzu gibt es die `become`-Direktive. Der Default ist hier `root`. Das Sudo-Passwort kann mit der Flag `-K` abgefragt werden. Oder auch als Variable im Playbook übergeben werden. Um Variablen sicher zu speichern hat Ansible Vaults.

Become und Windows - Zu einer Windowsmaschine kann man sich nur als Priveligierter User verbinden. Become wird hier nur genutzt um noch tiefere Privilegien zu bekommen (`System`) oder um den Nutzer zu wechseln.

Best Practices

​​​​​​​Eigentlich wie immer: Verbindung zum Server hin nur mit einem unpreviligierten Account (ähäm Windows *räusper*)

Nur mit den rechten Arbeiten, die man auch braucht - dass passiert eigentlich schon, wenn man mit einem unpriviligierten Account verbindet, denn dann muss man immer `become` unter den Task schreiben und mehr schreiben ist mehr Aufwand und deshalb überlegt man schon gleich zweimal ob man wirklich mehr Rechte braucht.

Ansible Vault benutzen, wenn man mit Passwörtern und sonstigen Geheimnissen arbeitet

Skalierung

​​​​​​​*Grillenzirpen* ... aja da gibt es Ansible Tower... wollte ich immer mal reinschauen, aber es ist sehr teuer wenn man es kauft und unmöglich aufzusetzen wenn man es selbst hosten möchte... schon etwas komisch, wenn man doch einfach ein Ansible Playbook schreiben könnte

Unterschiedliche Betriebssysteme

​​​​​​​Linux/Unix und die verschiedenen Distributionen

Hier muss darauf geachtet werden, dass man den richtigen Packagemanager erwischt und die Dateien am vermuteten Ort liegen. Mit `ansible_os_familiy` kann man dann über die`when` Direktive in unterschiedliche Entscheidungsbäume abgleiten

Windows

​​​​​​​Hier wird anstelle SSH und der Shell PowerShell genutzt

Network Automation​​​​​​​

Liste der Integrationen

Terraform und Ansible

​​​​​​​Terraform baut dir die Infrastruktur auf und Ansible konfiguriert dir diese. Dabei kann Ansible auch wieder Terraform aufrufen usw..

ch will nie wieder zurück zu Bash, aber ich will etwas local laufen lassen:  `#!/usr/bin/env ansible-playbook` und im Play:

```

---

- name: "Ansibel Local"

hosts: localhost

connection: local

tasks:

```

Liste von Videotutorials

Weitere Episoden von „Python Podcast“

Alle Episoden von Python Podcast · Mehr Technologie-Podcasts