Karl Prinz von Thurn und Taxis: "Kunst ist kompliziert, schlecht bezahlt, überteuert, aber das Schönste auf der Welt"
Episode von Pieper ohne Filter von Rolf B. Pieper · 3. August 2026 · 14 min
Podcast: Pieper spricht Klartext: "Kunst lebt seit der Antike von den reichen Menschen. Große Kunst kostet furchtbar viel Geld." Zu den Reichen zählt sich Karl Prinz von Thurn und Taxis, trotz des Adelstitels, gewiss nicht. Kunst kommt von Können - und wohl auch von Kapital. Die Analogie zur Börse ist gar nicht mal so abwegig. "Wenn etwas knapp wird, wird es teuer", so der Kurator und Kunstliebhaber im Gespräch mit dem Börsenradio vor dem Peschke House in Flintsbach am Inn. Der zukünftige Kunstmarkt ist ähnlich nebulös wie das Geschehen in den Finanzmärkten. Von Thurn und Taxis sieht ein großes Problem: "Die Kunst wird allzu sehr nach Namen bewertet." Andererseits bleiben "unbekanntere" Werke auf diese Weise erschwinglich. So geraten zum Beispiel die Bilder und Skulpturen Christian Peschkes in den Fokus kunstaffiner Investoren.
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