Das verborgene Gedächtnis der Zellen

Episode von Nebula Mysticum von Daniel Bechmann · 15. Juni 2026 · 10 min

Woher weiß eine einzelne Zelle, ob sie Teil eines Auges, eines Herzens odereiner Hand werden soll? Und wie gelingt es manchen Organismen, verloreneKörperteile präzise nachzubilden, obwohl dabei Millionen von Zellen koordiniertzusammenarbeiten müssen?

Der amerikanische Entwicklungsbiologe MichaelLevin beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen, die an die Grenzen unseresVerständnisses von Leben führen. Seine Forschung deutet darauf hin, dass Zellennicht nur auf genetische Informationen reagieren, sondern über komplexebioelektrische Netzwerke miteinander kommunizieren. Dabei entstehen Phänomene,die manche Wissenschaftler als eine Art anatomisches Gedächtnis beschreiben.

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Quellen:

Michael Levin – Offizielle Forschung

Michael Levin Lab (Tufts University)

Allen Discovery Center at Tufts University

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Levin, M. (verschiedene Arbeiten zu Bioelectricity, Morphogenesis und Basal Cognition)

Levin, M. & Kollegen:

Bioelectric signaling in regeneration and development

Levin, M.:

The Computational Boundary of a Self: Developmental Bioelectricity Drives Multicellularity and Scale-Free Cognition

Weiterführende Quellen

Tufts University – Department of Biology

Frontiers in Systems Neuroscience

PubMed – Michael Levin Publikationen

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