Sebastian Meyer: «Nur zu komponieren, ist nicht meins!»
Episode von Musik für einen Gast von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) · 22. Februar 2026 · 1 h 00 min
Sebastian Meyer ist Komponist zeitgenössischer Musik und hat je einen Master in Musiktheorie und Komposition. Ausserdem schreibt er Musik für die Basler Fasnacht. Irgendwann hat er festgestellt, dass ihm das Komponieren allein nicht reicht. Darum macht er jetzt noch eine Lehre als Papiermacher.
Sebastian Meyer ist ein musikalischer Senkrechtstarter. Schon mit zwölf Jahren entdeckt er die zeitgenössische Musik. Gleichzeitig lernt er Piccolo und begeistert sich für die Basler Fasnacht. Rasch beginnt er zu komponieren. Sowohl zeitgenössische Musik wie auch Fasnachtsmusik, die bei ihm weit über die traditionellen Piccolo-Märsche hinausgeht. Die Begegnung mit dem Fasnachtserneuerer und Komponisten Bernhard Batschelet bereits als Teenager und die mit seinem Lehrer Erik Oňa während des Studiums sind prägend und machen aus ihm einen Komponisten zeitgenössischer Musik und spezieller Fasnachtsmusik gleichermassen.
Von seinen Prägungen und Begegnungen, von der zeitgenössischen Musik und den Möglichkeiten der Fasnachtsmusik und von seiner ganz anderen Welt als Lehrling des Papiermacherhandwerks an der Basler Papiermühle erzählt Sebastian Meyer am Vorabend der Basler Fasnacht 2026 im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier.
Die Musiktitel:
- Bernhard «Beery» Batschelet: Lumpensammler
(Museumsgruppe)
- Elnaz Seyedi: Felsen unerklärlich
(The Monochrome Project; Marco Blaauw, Leitung)
- Igor Strawinsky: Larghetto & Moderato, aus Cinq doigts
(Idil Biret, Klavier)
- Igor Strawinsky: Moderato & Larghetto, aus Eight instrumental miniatures
(Canadian Broadcasting Symphony, Toronto; Igor Strawinsky, Leitung)
- Erik Oña: Fünf Lieder
(Thürmchen Ensemble: Truike van der Poel, Mezzosopran; Caspar Johannes Walter, Violoncello)
- Morton Feldman: Crippled Symmetry (Ausschnitt)
(Eberhard Blum, Flöte/Bassflöte; Nils Vigeland, Klavier/Celesta; Jan Williams, Glockenspiel/Vibraphon)
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