Was blieb? Inventarisierung und Rücklässe “Republikflüchtiger” im Städtischen Museum Halberstadt
Episode von #Museumslauschen 2.0 von Museumsverband Sachsen-Anhalt · 6. Mai 2026 · 45 min
Der Podcast „#Museumslauschen 2.0“ des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt ist zurück mit neuen Themen aus der Museumslandschaft Sachsen-Anhalts. Die neue Staffel dreht sich um das Thema Provenienzforschung und natürlich stellen die Museen ihr Haus, ihre Sammlungsgeschichte und Neuigkeiten vor.
In der finalen Folge unserer Reihe „Museen machen Provenienzforschung“ nehmen wir euch mit nach Halberstadt: Dr. Antje J. Gornig, Direktorin des Städtischen Museums und Stadtarchivs, gibt spannende Einblicke in die Entstehung und Rahmenbedingungen für den Betrieb des Museums. Dabei wird deutlich, wie mehrere Schritte, Herkünfte zu erforschen, neues Wissen hervorbrachten. Außerdem zeigen Dr. Claudia Brandt und Kristin Houschka, beide Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Knorr-Projekt, wie in der DDR Inventarisierung betrieben wurde und welche Rolle Heinz Arno Knorr, Leiter der Fachstelle für Heimatmuseen in der DDR, spielte. Besonders bewegend: die Geschichte der Familie Heine, deren Flucht sich anhand zurückgelassener Objekte rekonstruieren ließ – und die später mit dem Heine-Versandhandel in Karlsruhe neu begann.
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