Gesang von der Haltung der Feiertage - mit einem Augenzwinkern
Episode von Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde von Michaelsbund · 7. Juni 2026 · 7 min
Manche alten Texte wirken befremdlich. Aber wenn man sie mal mit einem Augenzwinkern betrachtet, dann sieht die Sache gleich ganz anders aus. Wie bei diesem Lied, das aus den Stubenberger Liederbüchern stammt und um 1800 entstanden ist - und beschreibt, wie man sich an einem Feiertag oder auch an jedem Sonntag zu verhalten hat. Quasi: Kirchgang und dann was Gscheits lesen. Und "gscheit" heißt: nichts, was der Seele schaden könnte. Das konnte natürlich nur und am besten gute katholische Lektüre leisten. Ein wirklich passendes Lied zum 125-jährigen Jubiläum des Sankt Michaelsbundes, der diesen Podcast herausbringt. Denn das katholische Medienhaus beliefert schon genau so lange öffentlche Büchereien - die früher alle mit gut katholischer Lektüre bestückt waren. Heute allerdings ist dort wirklich jedes Buch zu haben.
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