Klagen sind kein Geschäftsmodell

Episode von meiersworld.de - Audio-Zusammenfassungen von Patrick · 9. Juni 2026 · 13 min

In einer Welt, in der KI-Unternehmen wie OpenAI und Google urheberrechtlich geschützte Werke für das Training ihrer Modelle nutzen, stehen Verlage vor einer entscheidenden Weichenstellung. Statt sich auf langwierige Klagen zu konzentrieren, die im besten Fall nur Schadenersatz bringen, sollten sie strukturelle Partnerschaften eingehen. Denn wer Mitsprache anstrebt, kann langfristig Einfluss auf die Entwicklung von KI-Technologien nehmen und sogar neue Geschäftsmodelle erschließen.

Der Artikel analysiert, warum westliche Verlage gerade zusehen, wie eine neue Medienordnung entsteht – ohne sie. Mit Beispielen aus der Musikindustrie, dem Fernsehen und dem Leistungsschutzrecht zeigt er, dass Klagen allein selten zu nachhaltigen Lösungen führen. Stattdessen plädiert er für Eigenkapitalbeteiligungen, Datenlizenzverträge und eine aktive Rolle bei der Gestaltung der KI-Zukunft. Doch diese Strategie birgt auch Risiken: Unabhängigkeit, Kartellrecht und Machtasymmetrien müssen bedacht werden.

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