Wenn Leberkrebs eigentlich kein Leberkrebs ist ...
Episode von Medizin to go - Städtisches Klinikum Dresden von Jens Fritzsche · 2. April 2024 · 22 min
Der Hausarzt stellt bei einer Routineuntersuchung eine Auffälligkeit in der Leber fest - und diese Auffälligkeit entpuppt sich dann als Tumor. Aber es ist dennoch eigentlich kein Leberkrebs, weil es sich um eine sozusagen in die Leber gewanderte Metastase handelt. "Das passiert wirklich häufig, sehr viele Krebsarten streuen und landen letztlich zusätzlich in der Lunge, vor allem aber eben in der Leber", weiß Professor Dr. Sören Torge Mees. Er ist der Chefarzt des Vizeralonkologischen Zentrums am Städtischen Klinikum Dresden. Und weiß auch, "dass eine Vielzahl an Krebsfällen tatsächlich erst durch die Probleme in der Leber entdeckt werden". Zwei Krebsarten gleichzeitig, Metastasen in verschiedenen Organen des Körpers? Warum Professor Mees dennoch Optimismus verbreiten kann, was die enorm gestiegenen Heilungschancen betrifft, erklärt er in der neuen Folge unseres Podcasts "Medizin to go":
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