Macht&Markt# 23: "Corona: Handlung schlägt Wissen" Mit Prof. Boris Kotchoubey

Episode von Macht&Markt von Annette Heinisch · 15. September 2026 · 1 h 05 min

Warum halten Menschen an Überzeugungen fest, selbst wenn die Wirklichkeit ihnen widerspricht?

In dieser Folge von Macht und Markt spreche ich mit Prof. Boris Kotchoubey über kognitive Dissonanz, menschliche Entscheidungsfähigkeit und die erstaunliche Macht einmal getroffener Entscheidungen. Sein prägnanter Satz: „Die Handlung schlägt das Wissen.“

Was bedeutet das für die Aufarbeitung der Corona-Jahre? Warum fällt es Menschen so schwer, eigenes Handeln im Nachhinein infrage zu stellen? Und was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn Politik, Medien, Wissenschaft und andere Institutionen gleichzeitig als Korrektiv ausfallen?

Wir sprechen über Konformität, Medienmacht, den Verlust institutionellen Vertrauens und darüber, weshalb eine Gesellschaft einen Ausweg und die Möglichkeit zum Widerspruch braucht. Denn, so Kotchoubey: Wenn Menschen kein Licht mehr sehen, können sie schließlich sogar anfangen, die Dunkelheit für Licht zu halten.

Ein Gespräch über Psychologie, Macht und die Bedingungen einer freien Gesellschaft.

Unser Gast: Prof. Boris Kotchoubey, Uni Tübingen.

Präsentiert von Annette Heinisch ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠@AnnetteHeinisch⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Intro Musik von Ronald Kah, Web: https://ronaldkah.de

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