Überwachungsstaat: Gesichtserkennung und "abweichendes Verhalten"

Episode von Lokalrunde – taz Podcast aus Hamburg und Berlin von taz · 5. August 2018 · 17 min

Am Bahnhof Berlin-Südkreuz geht eine Testphase zur

automatischen Gesichtserkennung zuende. Die Technik funktioniert

schlecht, aber die Politik will mehr davon: Kameras sollen jetzt auch

abweichendes Verhalten erkennen. In Hamburg wurden mithilfe einer

Gesichtserkennungssoftware tausende Stunden Videomaterial vom

G20-Protest ausgewertet und Bewegungsprofile erstellt. Jetzt will

die Polizei die Technologie dauerhaft nutzen. Außerdem: Hamburg ist eine

unsolidarische Stadt.

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