#19 Virale Meningoenzephalitis
Episode von Leitlinie im Fokus von Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) · 26. März 2025 · 26 min
Virale Meningoenzephalitiden treten häufig infolge einer Infektion von Arbo- oder Herpesviren auf, ebenso sind Influenzaviren, HBV oder HIV typische Erreger. Obwohl in Deutschland nicht mehr vertreten, spielt trotz der Möglichkeit einer Vakzinierung auch Tollwut weltweit noch eine große Rolle.
Wichtige Empfehlungen, wie Neurologinnen und Neurologen Meningoenzephalitiden richtig diagnostizieren und therapieren können, gibt die im Januar 2025 aktualisierte S1-Leitline "Virale Meningoenzephalitis." Darüber hinaus fasst dieser Podcast die wesentlichen Therapie- und Handlungsempfehlungen komprimiert für Sie zusammen.
Als Expertin spricht Prof. Dr. Uta Meyding-Lamadé, federführende Leitlinienkoordinatorin, Expertin für Neuroinfektiologie und Chefärztin der Klinik für Neurologie am Klinikum NordWest in Frankfurt. Das Interview führte Kristina Taube.
(00:50) aktuell häufigste Erreger in Deutschland
(01:38) Verlässliche Diagnostik ohne Erregernachweis
(03:08) Charakteristika einer viralen Meningoenzephalitis
(05:11) Leitliniengerechte Diagnostik
(07:08) Differenzialdiagnostik zwischen bakteriellen und viralen Meningoenzephalitiden sowie Abgrenzung zur Autoimmunenzephalitis
(10:21) MPoX-Virus und Enteroviren - relevant in Deutschland?
(15:20) Allgemeine Therapieprinzipien
(18:27) Erregerspezifische Therapieansätze
(20:42) Verbreitung ungewöhnlicher Erreger - Diagnostik im klinischen Alltag, innovative Ansätze und Zeitdruck
Aktualisierte S1-Leitlinie Virale Meningoenzephalitis
Podcast zu tropischen Erkrankungen: DGN Deep Dive
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