Warum KI-Erfolg die globale Wirtschaftskrise auslöst

Episode von KI-Vordenker von Dr. Peter Schopf · 20. März 2026 · 20 min

In dieser Folge fassen wir den Essay „THE 2028 GLOBAL INTELLIGENCE CRISIS“ (Citrini Research & Alap Shah) zusammen – als bewusstes Gedankenexperiment, nicht als Prognose. Das Szenario: KI-Agenten treiben Produktivität und Gewinne, aber verdrängen zugleich White-Collar-Arbeit in einer Spirale, die Nachfrage, Geldumlauf und Geschäftsmodelle unter Druck setzt.

Kernaussagen & Takeaways (aus dem Szenario):

• Abundante Intelligenz kann „headline-stark“ wirken (Produktivität/Profite), während die Konsumökonomie erodiert.

• „Ghost GDP“: Output erscheint in den volkswirtschaftlichen Zahlen, zirkuliert aber nicht mehr ausreichend in der Realwirtschaft.

• Negativer Feedback-Loop: mehr KI → weniger Jobs → weniger Nachfrage → mehr Margendruck → noch mehr KI-Invest → noch weniger Jobs.

• SaaS als „Opening Act“: Agentic Coding senkt Nachbaukosten, schwächt Preissetzungsmacht und beschleunigt Re-Insourcing.

• Intermediation unter Druck: Wenn Agents Reibung eliminieren, schrumpfen Margen ganzer Vermittlungs-Schichten (B2C & B2B).

• Reflexivität: Individuell rationale Kostenprogramme werden kollektiv systemisch – mit potenziell deflationärer Dynamik.

Weitere Episoden von „KI-Vordenker“

Alle Episoden von KI-Vordenker · Mehr Bildung-Podcasts