E-141 – Konkurrenzverbot – wann darf der Arbeitgeber dich wirklich einschränken?
Episode von Kaffee & Paragraphen von SEQUOIA Legal & Advisory GmbH · 14. September 2026 · 16 min
Du verlässt deinen Arbeitgeber – und darfst danach nicht zur Konkurrenz?
Ein ziemlich starker Eingriff in die berufliche Freiheit.
Genau deshalb ist ein Konkurrenzverbot nicht automatisch gültig, nur weil es im Arbeitsvertrag steht. Rafael Brägger erklärt, warum Unternehmen Konkurrenzverbote einsetzen, welche Interessen dabei tatsächlich geschützt werden dürfen – und wann aus berechtigtem Schutz eine unverhältnismässige Einschränkung wird.
Wir diskutieren:
Warum Arbeitgeber Kundenbeziehungen und relevantes Know-how schützen wollen
Unter welchen Voraussetzungen ein Konkurrenzverbot überhaupt gültig vereinbart werden kann
Wie konkret die Einschränkung in Bezug auf Tätigkeit, Ort und Dauer sein muss
Warum nicht jede Position überhaupt genügend Schädigungspotenzial mit sich bringt
Was bei einem Verstoss passieren kann – von Konventionalstrafe bis zur tatsächlichen Durchsetzung
Und anhand konkreter Fälle, wie schnell ein Konkurrenzverbot in der Praxis zum Streitpunkt wird
Eine Folge für alle, die wissen wollen, wann ein Konkurrenzverbot berechtigter Schutz ist – und wann es zur Stolperfalle wird.
Host: Milena Reinle
Gast: Rafael Brägger, Rechtsanwalt, Dr. iur.
Weitere Episoden von „Kaffee & Paragraphen“
- E-144 – Recht haben, Recht bekommen? Arbeitsstreit vor Gericht 5. Oktober 2026
- E-143 – Eltern werden – und plötzlich verändert sich mehr als nur der Alltag 28. September 2026
- E-142 – Wenn das Kind krank ist – was gilt eigentlich im Job? 21. September 2026
- E-140 – Rechte & Pflichten – wer schuldet eigentlich wem was? 7. September 2026
- E-139 – Arbeitsvertrag, Lohn & Co. – was wirklich geregelt sein muss 31. August 2026
- E-138 – Arbeitsrecht: Was du wissen solltest, bevor es knallt 24. August 2026
- E-137 – Ready fürs Finale? 17. Juli 2026
Alle Episoden von Kaffee & Paragraphen · Mehr Business-Podcasts