Ausgelesen #94 – Meister des Belanglosen

Episode von JediCast - Der Podcast für Star Wars-Literatur von Jedi-Bibliothek · 16. Januar 2026 · 1 h 33 min

Willkommen im neuen Jahr und willkommen zu einem weiteren Vader-Werk. Die Faszinationen über (oder eher Gelderwartungen an) diese Figur sind schier unendlich. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis ein neuer Vader-Roman erscheint. Doch vielleicht kann der Dunkle Lord in Romanform mehr überzeugen als zuletzt in über vier Jahren Comic-Chaos. So zumindest die Hoffnung.

Ob sich diese Hoffnung für Ines und Tobias erfüllt hat, das ist ein großes Thema dieser Ausgabe Ausgelesen. Wir sprechen über die Trennung des Romans in zwei Hälften, den verwirrenden Horroraspekt, die Vernachlässigung einer Figur und deren spannender Story über den Verlauf des Werks und die Frage, ob Vader jetzt auserzählt ist, in dieser Form funktioniert und dabei endlich mal wieder gruselig ist. Ferner geht es um die verpassten Chancen, in einen Spiegel zu schauen. Wir klären, warum die Macht so blubbert und warum wir "Missionsgemeinschaften" auch ganz ohne religiösen Anklang nicht leiden können.

Zeitmarken

00:00:00 - Begrüßung

00:01:24 - Das Vader-Dilemma

00:04:28 - Goth und die Hauptfigurenfrage

00:08:09 - Leseempfehlung?

00:10:09 - Spoiler ab hier: Schatz, ich hab den Tempel verloren

00:14:47 - Was blubbert denn da?

00:19:45 - Pacing des Romans

00:23:27 - Wieso schaut keiner in den Spiegel?

00:28:38 - Die Macht macht keinen Spaß

00:34:29 - Der Kreislauf des Vaders

00:42:49 - Für die Hälfte hat's gereicht

00:55:06 - Schweizer Taschenmesser

00:56:36 - Schon wieder eine „Missionsgemeinschaft“

01:04:41 - Erben der Klonkriege

01:17:13 - ISB und die Krankenversicherung

01:24:00 - Stranger Things

01:26:07 - Fazit

Blick in die Datenbank

Zur Werksübersicht von Master of Evil, geschrieben von Adam Christopher

Das Werk erschien am 11. November 2025 auf Englisch bei Random House Worlds

Am selben Tag erschien das englischsprachige Hörbuch, gelesen von Marc Thompson

Eine deutsche Version von Blanvalet wurde noch nicht angekündigt

Die Rezension

Florian hat das Werk direkt zum Release der englischen Version für euch rezensiert. Ihm hat das Werk in großen Teilen besser gefallen als uns. Vor allem habe es dazu geführt, dass der Dunkle Lord endlich wieder gruselig wurde. Für ihn verknüpfte der Roman die "charakterliche Komplexität von Andor mit der Machtmystik und beklemmenden Spannung des The Acolyte-Finales". Für ihn bewies der Roman, dass "man auch 2025 noch gute, neue Erzählungen mit dem Dunklen Lord der Sith schreiben kann".

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Eure Meinung zum Roman

Habt ihr Adam Christophers neuestes Werk bereits gelesen? Wie hat euch die Darstellung des Dunklen Lords, aber auch die Charakterisierung der eigentlichen Hauptfigur gefallen? Gibt es für euch ebenfalls eine Trennung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Romans? Und was haltet ihr eigentlich von Missionsgemeinschaften?

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