Dirk Wohltorf, IVD: „Es kann nicht sein, dass wir kein Vertrauen mehr haben in Eigentum haben"
Episode von Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene von Michael Rücker · 31. August 2026 · 49 min
„Ich finde, das ist Mietenwahnsinn.“ Dirk Wohltorf, Präsident des IVD, bringt ein Beispiel aus der Praxis mit: Berlin-Mitte, 45 Quadratmeter, Balkon, nach Mietspiegel und mit Mietpreisbremse für sagenhafte 317 Euro auf den Markt zu bringen. „So günstig gibt es noch nicht mal ein WG-Zimmer.“ Und damit sind wir schon mittendrin in den Themen unseres dritten gemeinsamen Podcasts.
Wir müssen so kurz vor der Wahl in der Hauptstadt politisch werden, also reden wir über Polemik, Vertrauen und natürlich die Forderung nach Vergesellschaftung. „Wenn hier enteignet wird, dann hat es Auswirkungen auf den gesamten Standort Deutschland.“ Dirk Wohltorf bezieht klar Stellung zu den ‚Mietensheriffs‘, hat auch gegen die Regulierungswut ein einfaches Rezept: „Statik und Brandschutz sind gesetzt, den Rest machen die Menschen dann schon.“ Mehr Wohnungen, wie schon gerade im Intro gehört, seien die einzige Chance“ wieder Luft zum Atmen zu kriegen“. Jede gebaute Wohnung sei nun mal eine gute Wohnung. Was wiederum die Frage aufwirft, warum das Eigentum so eine schlechte Stellung in Deutschland hat. Erst recht, wenn man es als Altersvorsorge in Zeiten einer unsicheren Rentenzukunft sieht. Dirk Wohltorf hat aber noch einen positiven Erfolg zu vermelden und natürlich gibt es, wie bei uns zu erwarten, ein wenig Fußballromantik.
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