Godehard von Hildesheim – Der Reformbischof, der Hildesheim prägte

Episode von Hildesheim - unsere Stadt! Persönlichkeiten der Stadtgeschichte von Klasse BGW11-B der Friedrich-List-Schule Hildesheim - Schuljahr 2025/26 · 9. Juni 2026 · 7 min

-Godehard von Hildesheim zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Hildesheimer Stadt- und Kirchengeschichte. Als Bischof setzte er sich für eine Reform der Kirche ein, stärkte Bildung und Seelsorge und förderte den Ausbau kirchlicher Einrichtungen. Sein Wirken war geprägt von Bescheidenheit, Verantwortungsbewusstsein und dem Wunsch, Glauben und gesellschaftliches Leben miteinander zu verbinden.

Noch heute erinnert die nach ihm benannte St.-Godehard-Basilika an seinen Einfluss. Bereits wenige Jahrzehnte nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen – ein Zeichen für die außergewöhnliche Wertschätzung, die ihm weit über Hildesheim hinaus entgegengebracht wurde.

Daten

ca. 960: Geburt in Reichersdorf bei Niederaltaich in Bayern

Ausbildung im Kloster Niederaltaich

996–1022: Abt des Klosters Niederaltaich

1022: Ernennung zum Bischof von Hildesheim durch Kaiser Heinrich II.

Förderung zahlreicher Kirchen- und Klostergründungen in der Diözese

5. Mai 1038: Tod in Hildesheim

1131: Heiligsprechung durch Papst Innozenz II.

Patron unter anderem der Reisenden, Handwerker und des Bistums Hildesheim

Weiterführende Informationen

St. Godehard zählt zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Norddeutschlands und erinnert bis heute an das Wirken ihres Namensgebers. Godehard gilt als einer der wichtigsten Reformbischöfe des Mittelalters und als prägende Persönlichkeit der Hildesheimer Geschichte.

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Recherche und Redaktion: Niklas Cremer

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