Martin Finnland - Der Nesterval-Regisseur über das immersive Theater

Episode von Hamburg Arts - Stories & Interviews von Kay Dethlefs · 2. September 2026 · 29 min

Die Theatergruppe Nesterval um den Regisseur Martin Finnland ist schon fester Teil des Sommerfestivals der Kampnagel Theaterfabrik.

Nesterval – von Kampnagel „queeres Volkstheater“ getauft, bietet das besondere Theatererlebnis, das an ungewöhnlichen Orten stattfindet, nur nicht im klassischen Theater. Kurz gesagt: Die Zuschauer sind mittendrin, statt nur dabei. Das Publikum bewegt sich durch Räume, entdeckt Szenen und Handlungsebenen, ist immer nah dran am Geschehen. Bisher ist Nesterval mit ernsten und abgründigen Stücken aufgefallen, in diesem Jahr boten sie Heiteres mit ihrem Stück „Das Schiff“ – Ort der Handlung: Die MS Stubnitz, ein ehemaliges DDR-Fischereiboot, das in Hamburg fest gemacht hat. Das durchgehend queere Ensemble kommt aus Wien, und hat vor vielen Jahren mit Strassentheater angefangen. Heute sind die Karten für die Stücke innerhalb von Minuten ausverkauft. Mit Martin Finnland rede ich über die besondere Form dieses Theaters, über die handwerklich-kreative Arbeitsweise, und wir reden natürlich über Queerness.

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