Einschlafgeschichte: Das Feste bleibt, das Flüssige läuft ab

Episode von Gute Nacht mit Fridolin von Michael Feer · 21. September 2026 · 41 min

Einschlafgeschichte über den Käse: ein alter Keller mit gewölbter Decke, Regale aus Holzbrettern und darauf Laibe, die über hundert Kilogramm wiegen. Diese Folge folgt einem Satz: das Feste bleibt, das Flüssige läuft ab. Wir hören, warum ein Enzym aus dem vierten Magen eines Wiederkäuers reicht, um sechshunderttausend Teile Milch dick zu legen und am Ende fast nicht mehr im Käse zu stecken, wieso sechzig Prozent Fett weniger Fett bedeuten können als fünfundvierzig, warum die Emmentaler-Laibe so groß sind (der Zoll ging nach der Stückzahl, nicht nach dem Gewicht), dass man die Löcher im Käse in einem Computertomografen durchgeleuchtet hat und dabei auf Heustaub kam — und dass der älteste Nachweis für Käse ein Tonsieb aus der Jungsteinzeit ist, an dem man das Milchfett noch messen kann. Diese Folge wurde vollautomatisch produziert – damit jeden Abend eine neue Folge für dich bereitsteht. Quelle: Dieser Text basiert auf den Wikipedia-Artikeln «Käse» (https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4se), «Lab» (https://de.wikipedia.org/wiki/Lab), «Emmentaler» (https://de.wikipedia.org/wiki/Emmentaler) und «Molkerei» (https://de.wikipedia.org/wiki/Molkerei), Lizenz CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de). Der bearbeitete Text steht unter derselben Lizenz.

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