Kenny Carmody: Meinen Schaden wird nur Gott und die Natur heilen
Episode von Geimpft geschädigt geleugnet von geimpft-geschaedigt-geleugnet · 31. Juli 2026 · 1 h 05 min
Er war erfolgreicher Medieningenieur in Los Angeles, sportlich, voller Energie – bis eine Impfung sein Leben zerstörte. Heute verbringt Kenny Carmody die meiste Zeit im Bett. Das Sprechen und Schlucken fällt ihm schwer. Während des Gesprächs mit Johannes Clasen fasst er sich immer wieder an den Hals, schluckt angestrengt, hält inne. Seine Geschichte ist die Geschichte eines Mannes, der einst in der internationalen Film- und Spieleindustrie Karriere machte – und heute gegen Schmerzen, Fatigue, motorische Probleme, Atemnot und den Verlust seines alten Lebens kämpft.
Schon beim Zuhören wird deutlich, wie sehr Kenny Carmody leidet. Immer wieder unterbricht ihn sein Körper. Das Schlucken fällt ihm schwer, fast jeder Satz kostet Kraft. Die chronische Dysphagie, eine schwere Schluckstörung, gehört inzwischen zu seinen belastendsten Symptomen. Essen führt zu Erstickungsanfällen, Atemnot und Panik.
„Das ist eine meiner Hauptproblematiken“,
sagt er leise.
Dabei führte der Deutsch-Amerikaner einst ein vollkommen anderes Leben. Carmody studierte in München. Nach dem Abschluss zum digitalen Medieningenieur für Spiele und Animationen arbeitete er zunächst in Bayern, später in Hamburg, London und schließlich in Los Angeles. Dort machte er Karriere in der Film- und Gamingindustrie, arbeitete als Principal 3D Artist für große Studios und Technologieunternehmen.
Er habe in seiner Karriere viel Glück gehabt und sich hochgearbeitet, erzählt er. Sein Beruf sei zugleich seine Leidenschaft und sein Hobby gewesen.
Auch körperlich war er immer aktiv gewesen. Er joggte, surfte am Strand, erledigte alles zu Fuß. Es war immer Teil seines Lebens, sich fit zu halten.
Dann kam Corona.
Die ersten Monate der Coronazeit erlebte Kenny Carmody in Los Angeles. Die Arbeitsbelastung war enorm. „Wir hatten 80-Stunden-Wochen, weil wir kurz davor waren, unser Produkt auf den Markt zu bringen“, erinnert er sich. Gleichzeitig
„kam diese Nachricht, dass wir bald in den Lockdown kommen, da ist irgendwie ein Virus und wir sollten uns vorbereiten für das was kommt.“
Anfangs machte er sich wenig Gedanken über Politik oder medizinische Fragen. Angst vor dem Virus habe er nicht gehabt, auch sei er immer schon skeptisch gegenüber Medikamenten und Schulmedizin gewesen. Doch mit der Zeit wuchs der Druck in seinem Umfeld.
„Das kam dann Stück für Stück, dass […] erläutert wurde, dass wir […] uns impfen sollten.“
Zunehmend verspürte er
„viel Druck von den Kollegen […], sich impfen zu lassen.“
Schließlich entließ ihn seine Firma, da er sich nicht impfen ließ. So musste er sich „mitten in der Coronazeit eine andere Firma suchen“. Da er in der Branche gut etabliert war, war dies jedoch kein Problem.
Seiner Skepsis gegenüber Medikamenten zum Trotz, kam es dennoch am 21. Juli 2021 zur ersten Impfung mit dem Impfstoff von Moderna. Der Druck im beruflichen Umfeld spielte dabei eine zentrale Rolle.
„Irgendwann kam dann so eine Gruppe von Menschen, die dann gesagt haben, die Leute, die da bleiben wollen in der Firma, die sollten sich doch lieber impfen.“
Hinzu kam die Sorge um seine schwer erkrankte Mutter in Deutschland, die er besuchen wollte. Ohne Impfung sei ein Flug nicht möglich gewesen, so Carmody. Zudem habe sich auch auf den Straßen von Los Angeles die Stimmung verändert. Menschen hätten Ungeimpfte beschimpft, ausgegrenzt und angegriffen.
„Der Druck wurde immer größer.“
Nur zwei Tage nach der Impfung begannen die Beschwerden. Erst ein Brennen in den Händen, dann im ganzen Körper.
„Als würd mein Körper in Flammen sein“,
so beschreibt er seine Schmerzen.
Die Sonne, die er, der „Sonnenanbeter“, immer geliebt hatte, konnte er plötzlich nicht mehr ertragen. Seine Gefäße hätten gebrannt, erzählt er.
Am dritten Tag brach er nach dem Einkaufen vor seiner Haustüre zusammen. Nachbarn riefen den Rettungswagen. Im Krankenhaus wurde „ein sehr starker Zytokinsturm“ festgestellt – extrem hohe Entzündungswerte, die Ärzte damals bereits mit der Impfung in Verbindung gebracht hätten.
Kenny Carmody war einen Tag bewusstlos und „nicht ansprechbar“.
Insgesamt wurde er sechs Wochen im Krankenhaus behandelt. Dort erhielt er sogar eine zweite Impfung – weil er nach Deutschland zurückfliegen wollte. Heute nennt er dies
„eine sehr große Fehlentscheidung.“
Denn schon im Krankenhaus in Los Angeles habe er gemerkt, dass sein Körper „immer schwächer wurde“. Den Heimflug nach Deutschland verbrachte er schließlich im Krankenbett, begleitet von medizinischem Fachpersonal.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er zunächst froh, wieder bei seiner Familie zu sein. Doch sein Zustand
„wurde Stück für Stück immer schlimmer.“
So begann eine jahrelange Suche nach Hilfe. Seine Symptome verstärkten sich, neue kamen hinzu: Steifheitsgefühle, Muskelschwäche, Atemnot, Nervenschmerzen, Schluckstörungen, schlaganfallartige Anfälle.
Es folgten zahlreiche Diagnosen: Multiple Sklerose, später der Verdacht auf eine unspezifische ALS, dazu Fibromyalgie, chronische Pankreatitis, MCAS, COPD, Neuralgien, Endotheliitis und schwere Dysphagie,
„eine […] Bandbreite an Diagnosen.“
Doch statt Akzeptanz habe er immer wieder Ablehnung seitens der Ärzte erlebt.
„Der erste hat gesagt, es ist eine paranoide Angststörung. Das gibt es ja gar nicht, dass es Impfschäden gibt.“
Ein Neurologe habe ihn kaum ausreden lassen.
„Nach drei Minuten hat er gesagt: Es gibt keine Impfschäden. Wollen Sie nicht eingestehen, dass Sie eine Schizophrenie haben?“
Für Carmody war das ein Schock:
„Dann hab ich gesagt: Ne, da läuft doch was ganz falsch.“
Zumal er Unterlagen aus den USA vorgelegt hatte, die den zeitlichen Zusammenhang seiner Beschwerden mit der Impfung dokumentierten.
Bis heute besitzt er nach eigenen Angaben keinen ICD-10-Code für einen Impfschaden.
„Das wurde vehement abgelehnt.“
Weil viele Ärzte ihm nicht helfen konnten oder wollten, begann Carmody selbst zu recherchieren.
„Ich musste selber mein Arzt werden.“
Er tauschte sich mit Ärzten und Wissenschaftlern im Ausland aus, besonders in den USA. Heute steht er in Kontakt mit internationalen Medizinern und Forschern wie Pierre Kory, Kevin McKernan und Peter McCullough. Besonders wichtig sei für ihn dabei die Beschäftigung mit der Mitochondrienbiologie geworden.
Nach Überzeugung seines behandelnden Arztes spielen die durch die Impfung codierten Spikeproteine, aber auch die Lipidnanopartikel eine entscheidende Rolle bei den Schäden. Denn diese würden die Mitochondrien schädigen – also jene Zellbestandteile, die für die Energieversorgung verantwortlich sind.
„Über 90 Prozent aller Krankheiten sind eigentlich eine Dysfunktion der Mitochondrien“,
sagt Carmody unter Berufung auf führende Mitochondrienforscher. Deshalb müsse bei der Behandlung unbedingt die Mitochondrienbiologie berücksichtigt werden.
Inzwischen hat Kenny Carmody das Vertrauen in die Schulmedizin vollends verloren.
„Mein Vertrauen in die Schulmedizin ist für mich nicht mehr vorhanden.“
Viele Medikamente und Therapien hätten seinen Zustand aus seiner Sicht eher verschlechtert. Immuntherapien, Infusionen und andere Behandlungen hätten keine Besserung gebracht.
Heute nimmt er nur noch wenige Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Stattdessen versucht er, sich an natürlichen Rhythmen zu orientieren.
Besonders wichtig seien ihm, dem ehemaligen Sonnenanbeter, das natürliche Sonnenlicht, die Natur und sein Glaube. Seiner Überzeugung nach habe sich der Mensch zu weit von den natürlichen biologischen Rhythmen entfernt.
„Was mir am besten tut ist dieses natürliche […] Gesetz der Natur, dass man den natürlichen zirkadianen Rhythmus, d.h. unsere biologischen Rhythmen Tag und Nacht einhält.“
Das frühe Morgenlicht, der zirkadiane Rhythmus, Ruhe und Natur seien für ihn zentral geworden.
„Was mir am meisten hilft, wenn ich mit der Sonne […] aufstehe.“
Zudem sei sein Glaube für ihn sehr wichtig. Er sei für ihn „mit der größte Halt“.
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