83: Auf Nummer sicher. David Klein über Ästhetiken der doppelten Buchführung in der Frühen Neuzeit

Episode von Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania von Romanistik Wien · 10. September 2026 · 34 min

Frühkapitalismus und die Entstehung globaler Handelsstrukturen lösen in der Frühen Neuzeit feudalistisch geprägte Wirtschaftsstrukturen ab. Die doppelte Buchhaltung bildet das finanztechnologische Fundament für diese Entwicklung, vermittelt sie doch dank ihrer integrierten Fehlerkontrolle den Eindruck der Beherrschbarkeit der zunehmenden ökonomischen Komplexitäten. Dr. David Klein (LMU München) spricht über seine Habilitationsschrift, die untersucht, wann, wie und warum die Kultur der doppelten Buchhaltung Eingang in die Literatur findet und etliche Klassiker wie Boccaccios Decamerone, Sor Juana Ines de la Cruz‘ Theater oder Mateo Alemáns Guzmán de Alfarache entscheidend prägt.

Interview: Teresa Hiergeist

Schnitt: Judith Wimmer

Die Habilitationsschrift von David Klein erscheint voraussichtlich 2026.

Zum Weiterlesen

David Kleins Artikel „Liebe und Buchhaltung in zwei Sonetten von Sor Juana Inés de la Cruz"

Gionvanni Boccaccios Decamerone in der UB Wien

Mateo Alemáns Guzmán de Alfarache in der FB Romanistik

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