Folge 40: Irre menschlich: Alexandra Pohlmeier über Dorothea Buck

Episode von Endstation Schnelsen - Bitte einsteigen von FZS · 19. September 2023 · 30 min

Spätestens seitdem der Park auf dem Schnelsener

Deckel nach ihr benannt wurde, ist der Name Dorothea Buck im Stadtteil

Schnelsen bekannt. Die

Zwangssterilisation machte sie zunächst zu einem Opfer der NS-Diktatur und

später zu einer Schlüsselfigur der Bewegung für Menschen mit

Psychiatrieerfahrung. Für ihren Einsatz für eine menschliche Psychiatrie

war die Bildhauerin und Autorin im Lauf ihres Lebens mit zwei

Bundesverdienstkreuzen und der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes

in Silber ausgezeichnet worden. 59 Jahre lang lebte Buck in Schnelsen bevor sie

2019 im Alter von 102 Jahren hier starb.

Lange Zeit wurde sie von der Berliner Filmemacherin

und Produzentin Alexandra Pohlmeier begleitet: Der Film „Himmel

und mehr – Dorothea Buck auf der Spur“ erschien 2008. Im Podcast berichtet

Pohlmeier darüber welche „Prüfungen“ sie bestehen musste, um den Film über Buck

drehen zu können, was für eine Persönlichkeit Dorothea Buck war und warum es

für sie „besonders stimmig“ ist, dass der Park nach ihr benannt wurde.

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