Azim - Flucht vor den Taliban, getrennt von der Familie

Episode von Einhundert - Deutschlandfunk Nova von Deutschlandfunk Nova · 2. Dezember 2022 · 30 min

Azim kommt aus Afghanistan und arbeitet dort für die IT bei den US-Truppen. Außerdem ist er Fotograf und Graffitikünstler. Im Jahr 2014 wird er für einen Ted-Talk nach Berlin eingeladen. Er erzählt, wie er den Alltag von Straßenkindern in Kabul fotografisch begleitet hat. Ein paar Stunden vor seinem Rückflug nach Kabul erfährt er von seiner Frau: Die Taliban haben das gemeinsame Haus in Kabul überfallen und seinen Vater getötet. Azim ist sofort klar: Eigentlich galt dieser Überfall ihm selbst. In seiner künstlerischen Arbeit kritisiert er nämlich die Taliban und setzt sich für die Rechte von Frauen ein. Azim steht vor der Wahl: Soll er in Deutschland bleiben, oder zurück nach Kabul fliegen?

Azim entscheidet sich in Deutschland Asyl zu beantragen, seine Frau und die beiden Kinder will er so schnell wie möglich nachholen. Womit er nicht gerechnet hat: Die deutsche Bürokratie ist extrem langsam. Und Azim stellt sich immer wieder die Frage, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat.

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Mitwirkende:

Moderatorin: Shalin Rogall

Autor*in: Lara Lorenz

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Die Quellen zur Folge:

Infos der Bundeszentrale für politische Bildung zur aktuellen Lage in Afghanistan (Stand: 27.01.2022)

Ablauf des Asylverfahrens in Deutschland, Bundeszentrale für politische Bildung (Stand: 09.05.2016)

"Sichere Herkunftsstaaten" – Umstrittene Liste, tagesschau.de vom 15.02.2019

Afghanistan - Kein sicheres Herkunftsland, Katapult Magazin vom 23.07.2021

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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

Graffiti-Künstler Azim: Immer noch Hoffnung für Afghanistan

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Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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