Benjamin Fredrich | Der Gründer des Katapult-Magazins über Lokaljournalismus und die Stärkung der Demokratie im Osten
Episode von EINHEIT GUT, ALLES GUT von Toni Willkommen · 13. April 2026 · 54 min
Wie baut man demokratische Öffentlichkeit dort auf, wo Redaktionen verschwinden und politische Spannungen wachsen? In dieser Folge spreche ich mit Benjamin Fredrich, geboren 1985 in Greifswald, dem Gründer des Medienhauses Katapult, über die Kraft von lokalem Journalismus, unternehmerische Verantwortung und die politische Lage in Ostdeutschland.
Was einst als studentisches Projekt mit Karten und Infografiken begann, ist heute ein Verlag mit mehreren Redaktionen. Mit Katapult MV und Katapult Sachsen versucht er, regionalen Journalismus neu aufzubauen. Sein Anspruch: Medien nicht nur als Beobachter zu verstehen, sondern als demokratische Infrastruktur.
Im Gespräch geht es um die Entscheidung, bewusst in Mecklenburg-Vorpommern zu bleiben, den politischen Druck in Wahljahren und den Umgang mit der Alternative für Deutschland, die Frage, wie viel Haltung Journalismus braucht, und um die persönliche Seite eines Gründers, der vom Politikwissenschaftler zum Medienunternehmer wurde.
Ein Gespräch über Verantwortung, Risiko und darüber, ob Lokaljournalismus tatsächlich ein Hebel für demokratische Stabilität sein kann.
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