Wieso setzt sich Österreichs Natur gerade neu zusammen?
Episode von Edition Zukunft von DER STANDARD · 14. August 2026 · 50 min
Nikolaus Szucsich arbeitet als Zoologe im Naturhistorischen Museum Wien und beobachtet hautnah die großen Veränderungen, die sich gerade in der heimischen Natur abspielen. Da sind etwa die Geisterfischchen, die erstmals in Sri Lanka auftauchten. Vor einigen Jahren drangen sie auch ins Naturhistorische Museum ein und krabbeln dort seit damals munter umher.
Oder der Fall der Wiesenotter: Weil sie so zahlreich vorkam, bezahlte der kaiserliche Hof noch im 19. Jahrhundert Menschen dafür, wenn sie die Giftschlangen töteten. Heute kann man die Tiere nur noch im Museum oder im Zoo betrachten – sie gilt hierzulande schließlich als ausgestorben. Der Wolf wiederum, den die Österreicher bereits einmal ausgerottet haben, ist in seine alte Heimat zurückgekehrt. Das freut allerdings nicht alle Menschen im Land.
Szucsich erklärt im Podcast, welche großen Trends die neue Zusammensetzung der heimischen Natur beeinflussen – und warum es gerade jetzt zu großen Verschiebungen in Flora und Fauna kommt.
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