Internet of Defense: Wie Project Q Europas Verteidigung vernetzt – mit Leonard Wessendorf (Project Q)

Episode von Due Diligence | Der Startup-Podcast des Bitkom von Get Started by Bitkom · 17. September 2026 · 29 min

Was macht ein Land heute eigentlich verteidigungsfähig? Die Antwort verschiebt sich gerade weg von einzelnen Waffensystemen hin zu Software, Daten und der Fähigkeit, das, was schon vorhanden ist, schnell und intelligent miteinander zu verknüpfen.

In dieser Folge spricht Carla Hirsch mit Leonard Wessendorf, Co-Founder und CEO von Project Q. Das Unternehmen aus München und Berlin arbeitet am sogenannten Internet of Defense: Mit der Plattform Hydris verbindet Project Q bestehende Systeme, Sensoren, Datenquellen und unbemannte Systeme herstellerübergreifend zu einem gemeinsamen Lagebild. Die Gründung folgte 2024 gemeinsam mit Philipp Bartkowski , unter dem Eindruck der russischen Invasion in der Ukraine, wo Leonard und sein Team bis heute regelmäßig vor Ort ist und direktes Feedback von Einheiten einholt, die die Software im Einsatz nutzen.

Im Gespräch geht es darum, warum Verteidigungsfähigkeit zunehmend zur Softwarefrage wird, was digitale Souveränität im Einsatz konkret bedeutet, welche politischen Hebel DefTech-Startups jetzt brauchen, allen voran Bürokratieabbau und schnellere Vergabeverfahren, und was Europa tun muss, um digitale Verteidigungsfähigkeit endlich schneller aufzubauen.

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