Ep. 344: Wenn Schund verfilmt wird: VERITY – Kritik & Analyse

Episode von Die Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt · 18. Oktober 2026 · 30 min

Colleen Hoover ist eine der erfolgreichsten Autorinnen unserer Zeit. Über #BookTok gehen ihre Romane viral, eine Verfilmung jagt die nächste. „Verity“, die Adaption ihres gleichnamigen Romans, ist mit Dakota Johnson, Josh Hartnett und Anne Hathaway hochkarätig besetzt, zaubern können jedoch diese Schauspieler nicht, immer aber werten sie die dürren Dialoge des Romans auf. Das ist nicht die einzige Aufwertung. Regisseur Michael Showalter lässt sich von Brian de Palma und Paul Verhoeven inspirieren, manchmal kopiert er sie auch nur schamlos, um Stimmung zu evozieren, wo der Roman diese lediglich behauptet. Verfilmte Schundliteratur rettet häufig, was zu retten ist. Beim Sehen des Films fragt man sich jedoch unwillkürlich, ob das Publikum Roman und Film nur naiv rezipiert oder ist es ein selbstreflexives Schwelgen im Klischee? Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt!

Literatur:

Colleen Hoover: Verity. Übersetzt von Katarina Ganslandt. DTV.

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Über den Podcast

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!

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