Schlechtester WELT Artikel EVER
Episode von Der Panzerknacker - DER Finanz Podcast von Markus Habermehl von Der Finanz Podcast rund um Geld, finanzielle Intelligenz, Immobilien, Aktie · 21. Februar 2020 · 14 min
Soll man erleben Ich habe in der Welt einen Artikel gefunden, der heute zum Bestandteil des Podcasts wird. Ich möchte mich dazu äußern und diesen Artikel gelesen hat, dann kriegst du heute meine Meinung dazu. Der Artikel ist schon älter, ist vom sechsten, dritten 2019, lese Dauer vier Minuten und hat den Titel Die nervigsten Erfindung des Kommunikations Zeitalters. Es geht hierbei um Sprachnachrichten. Ich lese vor, ich zitiere, als wir dachten, SMS und WhatsApp hätten uns Telefonieren erlöst.
Ich wiederhole, als wir dachten, SMS und WhatsApp hätten uns Telefonieren erlöst. Entweder kann ich keine Grammatik oder der Schreiber wurde in der Hölle die Sprachnachrichten erfunden. Jetzt müssen wir wieder zuhören, können auf das Gelaber aber selbst nichts erwidern. Nichts ist segensreich für die menschliche Kommunikation, als das Smartphone es erlaubt, bei der Auswahl von Ringel Pullovern mitzureden, ohne selbst zu Zara zu müssen. Es macht die Elternzeit erträglich, weil man sich auf dem Spielplatz mit der Weltlage statt mit Schippen Kriegen beschäftigen kann. Es lässt den Groll vergessen, im Restaurant ewig lange auf seine Verabredung warten zu müssen, weil man sich in der Zwischenzeit ja einen Podcast reinziehen kann, zum Beispiel den Herd im Panzerknacker. Den kann man sich auch gut im Restaurant reinziehen. Am besten aber ist, dass man dank der Erfindung des Mobiltelefons nicht mehr telefonieren muss, schließlich kann man alles Wichtige gerade gelandet. Falls dich jemand fragt Wir waren im Kino. Tatsächlich hat ihn in den letzten Jahren die Telefon Zeit stetig abgenommen. Unglücklicherweise gibt sich der Kapitalismus mit dem Status quo nie zufrieden, selbst wenn er perfekt ist. Deswegen erlauben uns seit einiger Zeit all die Messenger-Dienst, die uns auch Sprachnachrichten zu versenden. Sogar auf Instagram fernsten aller sozialen Netze ist das möglich. Der Mensch soll die Gelegenheit bekommen, seine eigene Stimme hören zu lassen.
Eine Stimme, die zum Beispiel sagt Du kannst schon mal die Pizza in den Ofen schieben oder 30 Minuten lang, was am Wochenende alles los war und was es zu essen gab. Und dass das alles ziemlich Deprimierende ist. Und dass der Supermarkt an der Ecke, an dem die Stimme gerade vorbeikommt, übrigens nächste Woche für immer toll. Es ist, und das ist das Perfide daran, ungeheuer einfach solche Sprachnachrichten aufzunehmen. Man putscht auf ein Mikrofon, Symbol labert los, sobald man fertig ist, macht der Micro Podcast sich auf den Weg zum Empfänger. Man muss seine Finger nicht mehr über eine viel zu kleine Tastatur navigieren, nie wieder darüber nachdenken, wie man Tatu schreibt, und keine Emojis mehr heraussuchen, die signalisieren, dass man etwas bitter ernst meint und nicht bloß ironisch. Man holt sich keine Sehnenscheidenentzündung, während man loswird, was man, was einem so durch den Kopf geht, schafft es währenddessen locker, Abendessen zu kochen, sein Kind mit Apfel spalten ruhigzustellen oder von der S-Bahn Haltestelle zum Büro zu gehen weiß, dass man nicht mit unangenehmen Worten rechnen muss oder einem jemand sagt, man solle doch mal das Maul halten. Endlich hat man die Möglichkeit der allmählichen Ver.
Der Gedanken beim Reden.
Selbst dann, wenn man dabei kann Man darf hier keine Gedanken herumkommen, nicht mal annähernd. Den restlichen Teil erspare ich uns, denn der Schreiber ist genauso. Aggressiv, anmaßend, unhöflich und frech, wie es im ersten Schnitt schon ist in der ersten Hälfte. Wenn es Sarkasmus sein soll, verstehe ich ihn nicht. Ich habe auch keine Putsche und keine Wurst Finger. Und selbst wenn ich übergewicht habe, hat er nicht das Recht, sich darüber in irgendeiner Art und Weise auszulassen. Denn sonst habe ich das Recht, seine Nase mit der restlichen Oberfläche seines Gesichts auf eine Ebene zu bringen.
Und dann will ich mal sein Gelaber hören? Nein.
Er darf in der Welt und der Kultur so etwas schreiben und dazu möchte ich mich äußern. Ich persönlich finde, dass du Sprachnachrichten aufnehmen sollst in einer Art und Weise, wie sie vernünftig sind. Welche Kommunikation du mit deiner Freundin, deiner Schwester, deiner Mutter, Tante oder so was hast, geht keinen was an. Das musst du mit denen klar machen. Und wenn er mit seiner Familie oder mit seinen Freunden nicht klarkommt, dann ist das noch lange kein Grund, das in einem der besten ONLINE Magazine und Printmedien die deutsche Sprache Raum zu bieten hat.
In so einer dummen Art und Weise beizutreten. Aber damit nicht genug. Ich persönlich. Mark telefonieren. Nicht jeder von euch da draußen kann meine Telefonnummer haben, meine Handynummer. Ihr werdet mich nicht anrufen können. Wenn das Telefon klingelt, blockiere ich ja. Mein Terminplan ist jeden Tag sehr, sehr eng. Wenn er nicht eng getaktet ist, dann hab ich mir was freigehalten. Aber auch dann habe ich keine Zeit zum Telefonieren. Telefonieren ist eine bodenlose Frechheit. Derjenige, der mich anruft, gerade ämter oder so Gott, die haben auf die Blacklist gesetzt, die kommen wann immer durch. Wenn jemand anruft und eine blöde Umfrage möchte oder sonst irgendwas, bestimmt er damit, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt meine jetzige Tätigkeit einstelle. Irrelevant, wo ich bin. Dass sich die Tätigkeit, die er gern hätte aufnehme und dass ich mich unabhängig davon, ob ich einen Termin habe oder nicht, jetzt mit ihm beschäftige. Und das ist sehr unproduktiv, wenn du solche Dinge zulässt. Außer du brauchst natürlich beruflich das Telefon. Wenn du solche Dinge aber zulässt, dann klaut es dir täglich unheimlich viel Zeit. Wenn du gerade ein Haus am Bauen bist, dann willst du natürlich regelmäßig deine Updates haben, und dann würde ich mir dafür ein eigenes kleines Telefon zulegen. Dafür wäre ich dann auch bereit, eventuell Termine zu unterbrechen. Aber wenn das Projekt dann rum ist, dann ist das Telefon auch federweg. Wenn du sehr viele Kunden Anrufe hast, weil du zum Beispiel Immobilienmakler bist oder was auch immer. Dann legt er eine Sekretärin zu, eine virtuelle tut's auch. Und du kannst die McCloud Phone ein virtuelles Handy zulegen. Da können die anrufen und jeder, der diese Nummer bei sich installiert hat. Wir haben das schon mal im Team gemacht, im Dreamteam. Wir konnten die Anrufe annehmen, wir konnten erst im Essen empfangen und auch losschicken, uns ging alles von der gleichen Nummer los, und der Kunde in den USA wusste, dass nicht auch unsere beiden türkischen Assistentinnen in Antalya.
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