Der Zauberberg: Das beste Literatur-Hörspiel

Episode von Der Hörspiel-Kritiker: Welche Hörspiele lohnt es anzuhören? von Hörspiel-Kritiker · 15. Februar 2025 · 12 min

Vorweg: Ich habe einen Fehler gemacht. Im Podcast spreche ich von Hans Castrop und das ist falsch. Er heißt Hans Castorp. Fragt mich nicht, wie das passieren konnte - irgendein Verarbeitungsfehler in meinem Hirn. (Falsch abgespeichert und dann immer falsch gehört, weil es das Hirn erwartet.)

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Doch dann schenkten mir meine Eltern zu Weihnachten das Thomas Mann-Hörspiel: Der Zauberberg. Kein Hörbuch. Nein ein Hörspiel. 10 CDs.

Ich konnte es nicht abwarten, das Hörspiel anzuhören, denn immerhin hatte ich germanistische Literaturwissenschaft studiert, aber mich nie an den dicken Wälzer ran gewagt. Es war, wie es Konstantin Graudus, der Sprecher des Hans Castorp, im Making Of des Zauberberg-Hörspiels sagt: "Ein Buch, was so dick ist, dass man sich nicht ran wagt und es immer von einem Wohnungsumzug  zum nächsten mitschleppt."

Aber jetzt hatte ich endlich das Hörspiel zum Roman – kein langweiliges Hörbuch – es war das Hörspiel! Ich erhoffte mir den Zauberberg genussvoll inhalieren zu können.

Der Zauberberg

Vorlage: Der Zauberberg von Thomas Mann (Roman)

Bearbeitung (Wort): Valerie Stiegele

Komposition: Michael Riessler

Dramaturgie: Barbara Schäfer

Technische Realisierung: Wilfried Hauer, Hans Scheck, Angelika Haller, Susanne Herzig

Regieassistenz: Christiane Klenz, Anja Scheifinger

Regie: Ulrich Lampen

Bayerischer Rundfunk + Der Hörverlag 2000

∞ Die nächste Folge des Hörspiel-Kritikers gibt es 22.02.25

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