9. Mit Agroforst und Waldgärten zu mehr Artenvielfalt

Episode von Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln von FDCL e.V. · 28. April 2026 · 23 min

Die Länder mit der größten biologischen Artenvielfalt liegen in den Tropen und Subtropen und viele von ihnen wurden von den europäischen Kolonialmächten unterworfen. Damit begann der Raubbau am tropischen Regenwald. Denn das Abholzen von Regenwald zerstört ungleich mehr Artenvielfalt als dies beim Abholzen eines mitteleuropäischen Mischwaldes der Fall ist. Warum dies so ist, erklärt uns ein Biologe.

Damit für die Nahrungsmittelproduktion nicht die natürlichen Gegebenheiten umgestaltet werden muss, nutzen Agroforstsysteme, wie Waldgärten, den natürlichen Aufbau des Waldes, um verschiedene Nutzpflanzen auf einer Fläche zu kultivieren. Indigene nutzen Waldgärten seit Jahrhunderten. Wir haben uns dazu umgehört.

Quellen und Tipps: https://www.fdcl.org/publication/2026-04-29-curare-kautschuk-stevia-eine-koloniale-spurensuche-ueber-das-pflanzensammeln/

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Über den Podcast

Unter welchen Bedingungen fand Pflanzensammeln zu Zeiten des Kolonialismus statt? Was haben Botanische Gärten mit der Kolonialzeit zu tun? Wie wurde mit dem Wissen um die Nutzung der Pflanzen umgegangen? Und welche Personen werden als „Entdecker“ geehrt und wer nicht? Diesen und anderen Fragen…

Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln

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