Prüfungswissen Naturkunde
Episode von BWF Ausbildung von Simon Wiesinger · 12. April 2026 · 23 min
Höhenstufen der Vegetation: In den Alpen unterscheidet man die colline Stufe (Tal), montane Stufe (Mittelgebirge), subalpine Stufe (Waldgrenze), alpine Stufe (Zwergstrauch/Rasen) und nivale Stufe (ewiger Schnee).
Anpassungsstrategien von Pflanzen: Um im Hochgebirge zu überleben, nutzen Pflanzen Strategien wie Polsterwuchs (Wärmespeicherung), Behaarung (UV-Schutz), Sukkulenz (Wasserspeicherung) und Zwergwuchs.
Anpassung von Tieren: Tiere nutzen Strategien wie Winterschlaf (Murmeltier), Winterstarre (Amphibien), Abwanderung in tiefere Lagen (Gämsen/Hirsche) oder körperliche Anpassungen wie die „Schneeschuhe“ beim Schneehuhn.
Störung von Wildtieren im Winter: Beunruhigung führt zu Fluchtreflexen, die wertvolle Energiereserven verbrauchen. Dies kann im Winter zum Tod durch Erschöpfung oder Hunger führen.
Gebirgsbach: Er ist charakterisiert durch niedrige Temperaturen, hohe Fließgeschwindigkeit, ständige Veränderung des Bachbetts und geringen Nährstoffgehalt. Kleinstlebewesen wie Eintagsfliegen- oder Steinfliegenlarven sind wichtige Bioindikatoren.
Tiroler Schutzgebiete: Es gibt verschiedene Kategorien wie Nationalparks (Hohe Tauern), Naturparks (z.B. Karwendel, Zillertaler Alpen), Naturschutzgebiete, Ruhegebiete und Landschaftsschutzgebiete.
Naturverträgliche Wintertouren: Wesentlich sind die Routenwahl auf bestehenden Wegen, das Meiden der Waldgrenze (Lebensraum von Raufußhühnern) und das Einhalten zeitlicher Grenzen (keine Touren in der Dämmerung).
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