BB #17: Bildung, Demokratie und Utopie - John Deweys Pragmatismus
Episode von Bezüglich Bildung von Bezüglich Bildung · 27. August 2022 · 1 h 06 min
„Die Welt ist was Gemachtes“, singt Singer-Songwriter Dota Kehr in ihrem Lied „Utopie“. Für den Begründer des amerikanischen Pragmatismus, John Dewey, ist die Demokratie ebenfalls etwas Gemachtes. Aus seiner Perspektive ist sie eine Lebensform, die neuen Generationen durch Erziehung beigebracht werden muss, damit sie die sich ihnen entgegenstellenden Probleme lösen können. Im Schulkontext bedeutet dies also die Problemlösungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Aber steckt hinter dieser Demokratietheorie tatsächlich die Möglichkeit zum fundamental Neuen? Oder beinhaltet sie lediglich eine Methodik der Problemübertragung auf neue Generationen? Wir diskutieren Deweys Ansatz im Hinblick auf demokratische Partizipation und kommen zu dem Schluss, dass er eine „radikal ambivalente“ Auffassung vertrat.
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