Zu billig, um wahr zu sein? Was KI wirklich kostet – und wer gerade draufzahlt

Episode von Beyond AI von The Erium Podcast · 27. September 2026 · 51 min

Zwanzig Euro im Monat für einen Assistenten, der programmiert, recherchiert und Meetings zusammenfasst – das klingt zu billig, um wahr zu sein. Und genau das ist es auch: Die großen KI-Anbieter schreiben Milliardenverluste, die Preise sind subventioniert. Nur wer zahlt eigentlich gerade drauf – und wie lange noch?

Maksim rechnet vor, was wir selbst bei Erium jeden Monat für KI ausgeben. Dazu die Frage, die alle betrifft: Welche Anwendungen überleben, wenn die echten Preise kommen – Meeting-Analyzer, Vibe Coding, Deep Research? Oder muss dann plötzlich wieder das eigene Hirn vor dem Prompten ran?

Dann wechseln wir die Währung: Ein einzelner Prompt kostet ungefähr so viel Strom wie zwei Minuten Licht im Wohnzimmer, ein fünf Sekunden langes KI-Video schon so viel wie tausende Prompts. Und für das Training eines KI-Modells läuft im Rechenzentrum ein komplettes Oktoberfest. Außerdem die Kostenart, die auf keiner Rechnung steht: Review-Schulden – der Berg an KI-Output, den du durchwinkst, statt ihn zu lesen. Theo hat drei günstige Tricks dagegen.

Zum Schluss die Frage hinter allem: Wenn KI uns effizienter macht – warum wächst unser Fußabdruck trotzdem, und warum fühlt sich die Arbeit nach mehr an statt nach weniger? Maksims Antwort passt in einen Satz und ist beruhigender, als man denkt.

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Über den Podcast

Jeden Tag passiert etwas in der Welt der KI, von dem die meisten Menschen nie erfahren. Nicht weil es geheim ist sondern weil es fast niemand so erklärt, dass es wirklich hängen bleibt. Beyond AI ändert das. Dr. Theo Steininger arbeitet seit fast zehn Jahren täglich mit KI nicht nur auf…

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