Arkham Insiders Folge 234 – H. P. Lovecraft Selected Letters Vol. 1 – 002

Episode von Arkham Insiders von Arkham Insiders · 11. Juli 2026 · 34 min

In dieser Episode unseres Lovecraft-Podcasts beschäftigen wir uns mit drei Briefen aus dem Jahr 1915. Der erste, und längste, ist an Maurice W. Moe gerichtet und H. P. Lovecraft erweist sich hier als Ahnenforscher in eigener Sache: Er beleuchtet die Hintergründe der Familien Lovecraft und Phillips. Ferner erzählt er aus seiner Kindheit, erste Lektüre von Sagen und Märchen und die daraus resultierenden Eindrücke; Astronomie, frühe Zeitungsbeiträge und Musik sind weitere Themen, die er hier anschneidet. (To Maurice W. Moe. 01.01.1915)

Ein weiterer Brief an Moe schildert, wie der Vater, Winfield Scott Lovecraft (1853 – 1898), der aus einer anglikanischen Kirchentradition stammte, in die typische Yankee-Familie der Phillips heiratete. Lovecraft blieb indes religiös unbeeindruckt. Der Brief endet mit dem Bekenntnis zu einer Mischung zwischen Pantheismus und Rationalismus oder auch zum Agnostizismus: „Ich bestätige nichts, aber ich leugne auch nichts.“ (To Maurice W. Moe. 16.01.1915)

Der letzte Brief richtet sich an Reinhart Kleiner und ist ein weiteres Bekenntnis Lovecrafts zum Geist des 18. Jahrhunderts, vornehmlich englischer Prägung. Außerdem lesen wir hier erstmals den Namen des Dichters Samuel Loveman (1887 – 1976) – der nachher noch ein Freund und Wegbegleiter Lovecrafts werden sollte, insbesondere währen der New Yorker Zeit. (To Reinhart Kleiner. 28.03.1915)

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