Der Charité-Fall

Episode von Ärztliche Kunstfehler und andere Medizingeschichten von Podcastfabrik | Tina Kirchner · 17. Mai 2024 · 8 min

Ein Oberarzt der Berliner Charité muss sich vor

Gericht verantworten, weil er zwei schwerstkranke Patienten getötet haben soll.

Auf der kardiologischen Intensivstation soll er 2021 und 2022 eine Patientin

und einen Patienten, beide 73 Jahre alt, mit einem Narkosemittel überdosiert

haben. Der angeklagte Arzt weist die Vorwürfe von sich. Beide hätten sich in

einem akuten Sterbeprozess befunden. Um ihr Leiden zu mindern, habe er das

Sedierungsmittel verabreicht, sagte er im Prozess. Der 56-jährige Arzt befindet

sich seit Mai 2023 in Untersuchungshaft. Von der Charité war er 2022

freigestellt worden. Hat er Sterbebegleitung geleistet? Ist er über Grenzen

gegangen? Hat er aus Mitleid gehandelt? Und was sagt ein Mediziner aus dem

Ethik-Komitee zu dem Fall? Medizinischer Dienst Westfalen-Lippe: www.md-wl.deÄrztekammer Westfalen-Lippe: www.aekwl.deUnabhängige Patientenberatung, gebührenfreie Hotline

0800/0117722: www.patientenberatung.deArbeitskreis Medizingeschädigter: www.akmg.deAktionsbündnis Patientensicherheit: www.aps-ev.dePatientenanwälte: www.patientenanwalt.deZähne: [email protected],

kostenfreie Hotline: 08000/5171317 (Mittw. 15.00 – 19.00 Uhr)Gewalt bei Geburt:

www.traumageburtev.de, www.mother-hood.deFeedback: [email protected]

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